urban gardening

Urban Gardening oder auch Guerilla Gardening genannt ist sicherlich eine der schönsten Arten des Protests gegen die politische Ungehorsamkeit. Die Erfinder dieser Bewegung begannen in den 70 ern bunte Akzente in den grauen Beton-Städten zu setzen, die sich gegen gie Ungerechtigkeit und Globalisierung gerichtet haben. Dabei spielten Farben, Formen und die Art der Pflanze eine für dass Statement so wichtige Rolle.
Mittlerweile erfüllt diese Bewegung ganz andere Ziele. Das Anlegen von kleinen Grünanlagen in der Stadt sollen vorallem die Offenheit gegenüber Veränderungen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft signalisieren. Die Gärten gibt es in verschiedenen Varianten. Es muss genau hingeschaut werden wenn man einige Exemplare entdecken möchte. Denn die Größe variiert sehr stark. Von einigen wenige Grünpflanzen bis hin zu aufwendig angelegten Gärten mit enormer Vielfalt an organischem Gemüse, mit welchem es möglich wäre die gesamte Nachbarschaft zu versorgen ist alles vertreten. Hier treffen sich die Nachbarn und Naturliebhaber und kümmern sich liebevoll um ihre Schützlinge. Vielerorts werden sogen kulinarische Abende veranstaltet. Hier trifft sich die Nachbarschaft, holt ein Teil der “Ernte” ein, bereitet ein angenehmes Mahl zu und genießt das Resultat ihrer Fürsorge in vollen Zügen. Die Regeln von solchen Garten-Communities sind genau so vielfältig wie das Pflanzenangebot. Von geschlossenen Gemeinschaften, die eine Mitgliedschaft erfordern bis hin zu öffentlich angelegten Kräutergärten, die für Jedermann offen stehen und an den sich jeder bedienen kann ist alles zu finden.
Ganz egal welche Art von Gärten es ist, eins haben alle gemeinsam. Sie machen unsere Städte bunter, fördern die soziale Verantwortung und erhöhen die Viertel-Identität.

Zar sagt: Augen offen halten, Angebot nutzen und ab und an selbst ein Setzling pflanzen.

Foto: Flickr

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